Sonntag, 16. Oktober 2022

Von Bodø nach Ålesund

03.10.22
Wir fahren lange, denn es regnet- lassen gar einen Nationalpark links liegen und geniessen es trotzdem - so stark sind die Herbst Farben.
Parken am Hausberg in Bodø, den wir uns für morgen vornehmen. (und die Stadt).https://maps.app.goo.gl/hH2qPX8sgd6XzMkp6

04.10.22
Baustellenlärm weckte uns bereits um 7 Uhr - so schlimm ists nicht, wir schauen wie Kinder den verschiedenen Arbeiten zu. Wie geplant laufen wir auf den Keiservarden. (366 MüM).
Da wir noch Gemüse brauchen, gibt's trotzdem ein kurzer Stopp beim Eurospar, bevor wir die Touristenroute Fv 17 in Angriff nehmen.  Stoppen müssen wir natürlich beim größten Gezeitenstrom in Saltstraumen. Diese Strudel kommen eigentlich nur im Video zur Geltung. 
Nach rund 80 Km finden wir einen ruhigen Stellplatz. https://maps.app.goo.gl/rDyYvzCJxrx4K9Cb6

05.10.22
Nach einer regnerischen Nacht in aller Abgeschiedenheit, fahren wir zum Svartisen-Gletscher.
Selbstverständlich sieht man den Riesengletscher vom Somarsethøgda (441 MüM) noch viel besser. 
Auf der Fahrt zur nächsten Fähre finden wir spontan unseren Schlafplatz (eigentlich wollte ich nur einen überholen lassen) 

https://maps.app.goo.gl/9zLDZhR7df2Jzvuc6

06.10.22 
Heftige Böen und Regen.  Mit der Fähre nach Kilboghavn. Sie ist gratis und wir überqueren den Polarkreis. 

Wir waschen,  leider funktioniert die Maschine nicht richtig und die Betreiberin will uns nur einen Waschgang zugestehen.  Das miese Wetter hält Chrigi nicht von einem Spaziergang ab um sich abzuregen. Ein anderer parkt 50 cm nebenan (IDIOT!), eigentlich ist alles frei... also stellen wir halt unser Fz um. Dafür gehen wir am Abend noch auswärts essen und wir geniessen zum ersten Mal einen Heilbutt (sogar à discrétion).

07.10.22

Fahren ein wenig,  inkl. Fähre (gratis) füllt es den ganzen Tag. Leider können wir keine der sieben Schwestern besteigen. Es schneit gar oben.

08.10.22 
Nach einer stürmischen Nacht verpassen wir die Fähre in Tjøtta um 10 Minuten,  was uns eine Wartezeit von über 4 Stunden einbrockt. Wir fahren dann mit einer "Bummlerfähre" (5 Stopps) von Insel zu Insel nach Forvik. Ist noch interessant.
Als wäre dieser Tag nicht eh schon verloren,  finden wir zunächst keinen Platz, und schon bei Dunkelheit fahre ich rückwärts in einen Baum und verpasse mir ein Loch im Heck, das ich provisorisch zukleben kann. Panzerband sollte man immer dabei haben, aber der Abend ist im Eimer.

https://maps.app.goo.gl/npi6WT5ABNAVDPtr7

09.10.22
Während des Kaffeekochens ist unsere Batterie verreist - auch das noch, zum ersten Mal. Es regnet wieder den ganzen Tag und die Wasserfälle sind voll.
Der erste Platz den wir ansteuern steht unter Wasser - erst 60 Km weiter bessert es etwas, in Nansos. 
https://maps.app.goo.gl/sisSF6NgZFyxSbWN6

10.10.22
Es regnet fast nicht mehr und wir fahren auf einer ehemaligen Eisenbahnstrecke zu unserem Berg.
Der Dummolfjellet liegt 447 MüM und der Aufstieg ist dermassen feucht und steil, dass wir für den Rückweg einen Umweg von 9 Km machen und geniessen den Herbstwald.

Und weil es hier so praktisch ist (wir stehen ja gerne am Wasser), 
bleiben wir noch eine Nacht. 

11.10.22
Es regnet schon wieder den ganzen Tag. Wir beschließen,  trotzdem nicht den schnellsten Weg nach Trondheim zu nehmen und versuchen so, wenigstens die Fahrt attraktiv zu gestalten. Erst zum zweiten Mal sehen wir dafür Elche.
https://maps.app.goo.gl/r1NmqqLpf3hJKv3Z8

12.10.22
Wir ziehen regendichte Kleidung an, nehmen die Bikes vom Haken und radeln los...
Einfach,  damit wir uns bewegen - der Küste entlang und via kleinen Strassen in den Hügel zurück (33 km, 300 HM).
 Anschließend fahren wir mit einer Elektrofähre nach Trondheim, schauen uns die Stadt an und füllen Vorräte auf, die man auf dem Land nicht bekommt (Liquids zB). Schlussendlich sind wir an diesem Regentag immer draussen und Chrigi (oh Wunder!) will nicht mehr rausgehen zum Nachtessen. Also kaufen wir bei einem Spezialisten Raclettekäse (60 CHF/Kg). Vielleicht (als Schweizer) 
pervers, aber fein.Übernachten mitten in der Stadt und schlafen trotzdem gut.
https://maps.app.goo.gl/ZDqVqGLAwJMetnxK7.

13.10.22
Strömender Regen machte uns den Abschied von Trondheim leicht. Wir fuhren weit, machten infolge Strassensperrung einen grossen Umweg und hörten den Krimi fertig. Unser Schlafplatz lag leider im Wald, war aber nah am Wanderweg (alles versumpft) und sehr ruhig.
https://maps.app.goo.gl/fEqX5NDfuJaf7FD89

14.10.22
Wir fuhren nur kurz, weil wir die Atlantikstrasse (Atlanterhavsveien - 72 Km/ retour) mit dem Rad machen wollten,  denn schliesslich sollte es bis 13 Uhr trocken bleiben.
Schlafen direkt am Wasser. https://maps.app.goo.gl/8fUzBF8i3qDcdpd99

15.10.22
Die Sonne zeigt sich und so wechseln wir das Programm.  Wir laufen auf den nahen Stemshesten (532 MüM, sehr viel Sumpf), betrachteten Atlantikstrasse von oben und fahren erst anschließend nach Ålesund
https://maps.app.goo.gl/5x2oJSvTMyQax7k59. Da wir gerade bei der Elektrofähre eintreffen als sie losfährt, sind wir extrem effizient und erwischen noch einen Platz am Wasser.






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